Die Idee

Jeder Mensch geht anders mit Trauer um – manche Betroffenen werden wütend, andere ziehen sich zurück, wieder andere haben großes Mitteilungsbedürfnis. Die große Bandbreite von Reaktionen kennt jeder Notfallseelsorger. Oft hilft es in dieser Situation, zuzuhören und das Leid offen anzusprechen. Nicht darüber hinwegzugehen, sondern klare Worte zu finden.

Zum 20-jährigen Jubiläum der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin haben wir uns auf die Suche nach neuen Inspirationen für unsere Arbeit gemacht – und haben sie bei Kindern gefunden. Kinder sind nicht nur Vorbilder für einen offenen und ehrlichen Umgang mit dem Erlebten. Sie sind auch Meister der konstruktiven Anteilnahme und besitzen einen fantasievollen und sehr direkten Zugang zu Trauer und Verlust. Sie verschleiern nichts, sondern sprechen Gutes wie Schreckliches offen und direkt aus. Kinder wissen, was ihnen in einer traurigen Situation gut tut.

Aus diesem Wissen entstand die Idee, Kinder etwas erfinden zu lassen, das Menschen in Notfallsituationen Trost spendet. An verschiedenen Schulen haben sich Grundschüler aus Berlin und Brandenburg mit dem Thema Trost und Trauer beschäftigt – und sie haben sich überlegt, wie man anderen Menschen helfen kann, weniger traurig zu sein. Entstanden sind die Trostapparate: kreative, bunte und vor allem sehr persönliche Ideen zum Trostspenden.

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